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Gegen Lebensmittelverschwendung: weniger „waste“ – mehr „food“

Gegen Lebensmittelverschwendung: weniger „waste“ – mehr „food“

Lebensmittelverschwendung belastet unnötig die Umwelt, setzt dem Welthunger nichts entgegen und kostet außerdem Geld – das wissen wir alle. Trotzdem verschwendet jeder Europäer im Durchschnitt knapp 100 kg an Lebensmitteln im Jahr. Wir möchten dazu beitragen, dass weniger Lebensmittel im Müll landen. Deshalb haben wir spannende – und teils erschreckende – Fakten über die Lebensmittelverschwendung zusammengetragen. Außerdem findest du hier praktische Tipps, die dir helfen, mehr aus deinen Lebensmitteln zu machen.

Lebensmittelverschwendung belastet unnötig die Umwelt, setzt dem Welthunger nichts entgegen und kostet außerdem Geld – das wissen wir alle. Trotzdem verschwendet jeder Europäer im Durchschnitt knapp 100 kg an Lebensmitteln im Jahr. Wir möchten dazu beitragen, dass weniger Lebensmittel im Müll landen. Deshalb haben wir spannende – und teils erschreckende – Fakten über die Lebensmittelverschwendung zusammengetragen. Außerdem findest du hier praktische Tipps, die dir helfen, mehr aus deinen Lebensmitteln zu machen.

Welche Auswirkungen hat die Lebensmittelverschwendung auf die Umwelt?

Der größte Teil an Lebensmitteln wird in privaten Haushalten weggeworfen – nämlich fast die Hälfte der rund 12,7 Millionen Tonnen pro Jahr in Deutschland. Für die Umwelt ist das eine enorme unnötige Belastung, schließlich kostet jedes Lebensmittel Wasser, Energie, Anbaufläche, Verpackung und vieles mehr. Eine HelloFresh-Umfrage zeigt: Nur rund 12,5 % der Befragten wollen sich ausdrücklich nicht darum bemühen, weniger Lebensmittel zu verschwenden. Vor allem die Altersgruppe 16-24 Jahren ist sich dem Problem bewusst: Hier zeigen 59,71 % der Befragten Interesse an der Reduzierung der Lebensmittelverschwendung.

Was kostet uns die Lebensmittelverschwendung eigentlich?

"Wenn wir eine einzelne weich gewordene Tomate wegwerfen, kommt den meisten von uns nicht in den Sinn, dass sich die Kosten für verschwendete Lebensmittel über das Jahr summieren. Und doch: In Deutschland kostet uns das jährlich pro Person etwa 200–300 €! Das ist so, als würdest du fünfmal für rund 50 € einkaufen gehen und gleich im Anschluss sämtliche Lebensmittel in den Müll werfen. Unvorstellbar, oder?
Fun Fact: Auf TikTok hat der Hashtag #lebensmittelverschwendung 5,4 Millionen Aufrufe und auf Instagram wird dieser für 19.400 Beiträge verwendet."

So lagerst du Obst und Gemüse richtig

"Beliebte tiktok-Videos schlagen vor, Salat und verpacktes Gemüse in einem Blatt Küchenrolle aufzubewahren. Marco, Rezeptentwickler bei HelloFresh, erklärt: In Plastikverpackungen entsteht oft Feuchtigkeit, die das Gemüse verfaulen lässt. Das Einwickeln in Küchenrollenpapier kann helfen, die Feuchtigkeit zu reduzieren und Salat, Spinat oder Kräuter länger haltbar zu machen.
Mit der richtigen Lagerung kannst du Obst und Gemüse länger frisch halten. Kühl, dunkel und trocken – am besten in einem Kellerraum und voneinander getrennt – lagerst du Äpfel, Kartoffeln, Zwiebeln und Kürbisse. Bis zu einer Woche halten sich im Kühlschrank Lauch, China- und Wirsingkohl. Immerhin ein paar Tage im Kühlschrank schaffen es auch Rosenkohl, Blumenkohl, Kohlrabi und Mangold. Tomaten und Paprika fühlen sich bei Zimmertemperatur am wohlsten, halten jedoch nur einige Tage. Sofort essen (oder einfrieren) solltest du Beeren, Brokkoli, Pilze und Spinat – diese haben selbst im Kühlschrank nur eine geringe Lebensdauer."

Obst und Gemüse richtig einfrieren – so geht’s

Die meisten Obstsorten lassen sich problemlos einfrieren, wenn du sie vorher mundgerecht zuschneidest und dann entweder blanchierst oder mit Zuckerlösung oder Zitronensaft beträufelst. Auch viele Gemüsesorten kannst du nach kurzem Blanchieren einfrieren. Sogar ganz ohne Blanchieren lassen sich Pilze einfrieren, die lediglich gut getrocknet werden müssen. Auch das Einfrieren von Zucchini gelingt mühelos: einfach waschen, portionieren und luftdicht verpacken. Dasselbe gilt für Spargel, Sellerieknollen und Zwiebeln. Du kannst auch Kräuter wie etwa Bärlauch einfrieren, indem du sie ohne Flüssigkeit in Schraubgläsern aufbewahrst. Nicht geeignet zum Einfrieren sind hingehen Chinakohl, Endivien, Feldsalat, Gurken, Kohlrüben, Kopfsalat, Radieschen und Tomaten. Das Google-Interesse zu diesem Thema sieht über das Jahr hinweg wie folgt aus:

  • Bärlauch einfrieren (9.900 monatliche Google-Suchen): am häufigsten im April
  • Zucchini einfrieren (8.100 monatliche Google-Suchen): am häufigsten im August
  • Pilze einfrieren (6.600 monatliche Google-Suchen): am häufigsten im September

Leg dir deinen eigenen Kompost an!

Kompost ist ein natürlicher Dünger, der den Boden fruchtbarer macht. Wähle für deinen Kompost einen (halb-)schattigen Platz – nicht unbedingt in Geruchsnähe! Kompostbehälter gibt es zu kaufen, selbstgemachte Kisten sollten möglichst große Oberflächen haben. Achte darauf, dass der Kompost stets gut durchlüftet und feucht, aber nicht nass ist. Mische möglichst viele Materialien, also neben deinen Lebensmittelresten auch Gartenabfälle wie kleine Äste oder Rindenmulch. Der Kompost kann anschließend als Dünger oder Blumenerde dienen.

Haltbar und lecker: Gemüse fermentieren

Durch Fermentation wird Gemüse haltbarer gemacht. Einige Sorten kannst du ohne zusätzliche Hilfsmittel fermentieren. Dazu wird das Gemüse mit Salz, ggf. auch mit Wasser in ein Schraubglas geschichtet, das zunächst bei Zimmertemperatur mehrere Tage ruht und danach in den Kühlschrank wandert. Das Verhältnis von Salz zu Flüssigkeit sollte etwa 3 % betragen – das entspricht 30 g Salz auf 1 l Wasser. Bevor das Gemüse für etwa 14 Tage in den Kühlschrank kommt, solltest du es etwa so lange bei Raumtemperatur lagern: • Rote Beete fermentieren (monatliche Google Suchen: 1.600): etwa 2 Tage • Sauerkraut fermentieren (monatliche Google Suchen: 1.000): etwa 5–7 Tage • Tomaten fermentieren (monatliche Google Suchen: 880): etwa 5–6 Tage

5 praktische Tipps gegen Lebensmittelverschwendung

  1. Verschaffe dir vor dem Einkaufen einen Überblick darüber, was weg muss, und plane deine Mahlzeiten entsprechend.
  2. Wenn es nur Großpackungen gibt: Entnimm die Menge, die du brauchst, und friere den Rest ein.
  3. Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist, heißt das nicht, dass das Lebensmittel nicht mehr genießbar ist.
  4. Lass deine Freunde ihre eigenen Reste mitbringen und lade zum gemeinsamen kreativen Restekochen ein.
  5. Falls doch etwas schlecht werden sollte, entsorge deine Reste richtig – am besten in der Biotonne oder auf dem Kompost.

    Monatliche Google-Suchen:
  • Rezepte mit Resten (210)
  • Kuchen mit Schokoladenresten (210)
  • Rezepte mit Schinkenresten (210)
  • Rezepte mit Bolognese Resten (110)
  • Rezepte mit Leberkäseresten (90)
  • Mit Resten kochen (70)
  • Rezepte mit Müsliresten (50)
  • Backen mit Schokoladenresten (50)

Was koche ich heute?

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„Was koche ich heute?“ – diese Frage ist jeden Tag für dich eine Herausforderung? Jetzt nicht mehr! Wir zeigen Dir viele einfache, alltagstaugliche Rezepte mit Fleisch, Fisch und Gemüse, sodass Du mehr Abwechslung auf dem Teller hast.

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