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Es gibt einige Techniken, die bei der Zubereitung von Speisen eine zentrale Rolle spielen. Mithilfe dieser Techniken bringst Du den Geschmack der einzelnen Lebensmittel optimal zum Ausdruck. Kochen der Speisen in Wasser oder Brühe gehört zu diesen Techniken.

Zudem umfasst das Kochen verschiedene klassische und moderne Methoden wie Dämpfen, Sautieren oder Druckgaren und Sous-Vide. Im Folgenden findest Du heraus, wie’s geht, welche Fehler Du vermeiden solltest und vieles mehr.

Welche Kochtechniken gibt es?

Köche kennen eine Vielzahl an klassischen und auch modernen Kochmethoden. Diese beeinflussen nicht nur den Geschmack der Speisen, sondern auch die Optik und die Bewahrung von Nährstoffen der Lebensmittel. Finde hier heraus, welche klassischen und modernen Kochtechniken es gibt.

Klassische Kochmethoden

Es gibt eine ganze Reihe an traditionellen Kochmethoden, die angehende Köche und Köchinnen beherrschen müssen. In dem klassischen „Lehrbuch der Küche“ unterscheidet man 16 unterschiedliche Zubereitungsarten. Hier eine Auswahl der gängigsten Techniken:

Sautieren

Beim Sautieren brätst Du Gemüse oder Fleisch mit etwas Fett, beispielsweise Öl oder Ghee, bei hoher Temperatur schnell an. Bei dieser Technik entwickeln sich Röstaromen, die zu einem besonders intensiven Aroma führen.

Diese Methode eignet sich sehr gut für Geschnetzeltes, beispielsweise Hähnchengeschnetzeltes mit Paprika und Champignons. Beim Sautieren ist es wichtig, das Fleisch etappenweise anzubraten. Wenn Du zu viel Fleisch in die Pfanne gibst, sinkt die Temperatur des Fetts und das Fleisch kann keine Kruste entwickeln.

Kochen in Wasser oder Brühe

Das Kochen in Wasser oder Brühe ist eine der grundlegendsten Kochtechniken. Sie wird für die Zubereitung von Reis oder Pasta verwendet. Die italienische Küche kennt eine Vielzahl an leckeren Pastazubereitungen. Beim Kochen von Nudeln, aber mehr noch beim Kochen von Reis, ist die Wassermenge sehr wichtig. Halte Dich deshalb an die Angaben des Herstellers und achte auch genau auf die Kochzeit.

Dämpfen

Bei dieser Garmethode werden die Lebensmittel in heißem Dampf gegart. Diese Technik wird gern zur Zubereitung von zartem Fisch, aber auch für Couscous genutzt. Jeder arabische Haushalt hat dafür eine Couscousière, einen Dampfgarer, in dessen unterem Teil die Brühe mit dem Gemüse köchelt.

Durch den aufsteigenden Dampf werden die im Aufsatz befindlichen Couscous-Körnchen langsam und sanft gegart. Eine leckere Alternative zum klassischen Couscous mit sieben Gemüsesorten ist Couscous mit Dukkah Ofengemüse – eine moderne, unkomplizierte und schmackhafte Version des Klassikers.

Moderne Kochmethoden

Neben diesen klassischen Methoden haben sich in letzter Zeit einige moderne Zubereitungsarten entwickelt, von denen einige Einzug in unsere Küchen gehalten haben. Einige Methoden, beispielsweise die Molekularküche, bleiben wohl eher Profiköchen und der Spitzengastronomie vorbehalten.

Sous-vide

Sous-vide ist eine moderne Technik, bei der Fleisch oder Gemüse zuerst vakuumiert und dann bei niedriger Temperatur in einem Wasserbad gegart werden.

Druckgaren

Ein Schnellkopftopf gehört in vielen Haushalten mit zu den Basics. Die Zubereitung im Schnellkochtopf ist besonders gut für Hülsenfrüchte oder Schmorgerichte wie Gulasch geeignet.

Thermomix

In letzter Zeit ist ein wahrer Hype um den Thermomix entstanden und HelloFresh trägt dem Rechnung, indem die HelloFresh-Köche eine ganze Reihe von Rezepten und Menüs speziell für den Thermomix entwickelt haben.

Kochen für Anfänger: Diese Kochtipps solltest Du kennen

Es gibt einige grundlegende Techniken für Anfänger, die Du unbedingt kennen solltest, weil sie fast jeden Tag zum Einsatz kommen.

  1. Kartoffeln kochen. Gib die Kartoffeln (mit oder ohne Schale) in einen Topf mit kaltem Wasser, sodass sie vollständig bedeckt sind, füge – nach Geschmack – Salz hinzu und bring alles zum Kochen. Reduziere dann die Hitze und lass die Kartoffeln etwa 15 Minuten köcheln, bis sie weich sind.

  2. Reis kochen. Das Verhältnis von Reis zu Wasser beträgt in etwa 1:1,5. Bringe das Wasser in einem Topf zum Kochen. Gib den Reis in das Wasser, lege den Deckel auf, schalte die Temperatur zurück und lass alles für 10 Minuten auf niedrigster Hitze köcheln. Schalte dann den Herd aus und lass den Reis bei geschlossenem Deckel noch einmal zehn Minuten ziehen.

  3. Eier kochen. Gib die Eier vorsichtig in einen Topf mit sprudelnd kochendem Wasser. Dann achte genau auf die Zeit: Wenn Du Eier mit weichem Dotter und festem Eiweiß magst, sind vier bis fünf Minuten ideal, sieben Minuten ergeben wachsweiche Eier, zehn Minuten und das Ei ist hart und schnittfest.

  4. Gemüse kochen. Wenn Du Gemüse kochen möchtest, schneidest Du es in gleich große Stücke und gibst es in einen Topf mit kochendem Salzwasser. Lass es dort garen, bis es bissfest ist. Das dauert je nach Gemüsesorte drei bis zehn Minuten. Danach gießt Du das Wasser ab und verarbeitest das Gemüse nach Geschmack weiter.

Drei häufige Fehlerquellen beim Kochen

Auch den versiertesten Köchen passieren manchmal Fehler und eine Mahlzeit misslingt. Folgende Fehler lassen sich aber leicht vermeiden.

  • Zu hohe Hitze: Gut Ding will Weile haben und wenn Du die Hitze zu hoch stellst, wird Dein Essen nicht schneller gar, sondern läuft Gefahr, anzubrennen. Zudem können sich die Aromastoffe nicht optimal entfalten.
  • Fehler beim Würzen: Zu wenig gewürztes Essen schmeckt fade, zu viele Gewürze überdecken den Eigengeschmack der Lebensmittel. Hier gilt es, den goldenen Mittelweg zu finden.
  • Mangelnde Vorbereitung: Es ist hilfreich, alle erforderlichen Utensilien vor dem Kochen bereitzustellen, damit Du nicht mittendrin feststellen musst, dass Dir eine wichtige Zutat fehlt.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Kochen und Garen?

Der Unterschied liegt in der Flüssigkeitsmenge – während beim Kochen das Gargut komplett mit Wasser bedeckt ist, wird beim Garen nur der Boden des Topfs mit Flüssigkeit bedeckt.

Gehen beim Kochen Nährstoffe verloren?

Beim Kochen lösen sich die Vitamin-C und B-Vitamine im Wasser auf und können verlorengehen, wenn Du das Kochwasser später wegschüttest.

Was versteht man unter Sous-vide?

Sous-vide nennt man das Garen von Fleisch, Fisch oder Gemüse, das man zuvor vakuumiert hat.

Wie kann ich richtig Einkochen?

Zum Einkochen gibst Du rohes oder vorgekochtes Obst oder Gemüse in saubere Gläser und erhitzt diese im Wasserbad, bis der Inhalt vollkommen steril ist.