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Leckere Frikadellen selber machen – Anleitung und Kochtipps

Frikadellen sind einfach everybody’s darling und das perfekte Familienessen. Ob als Burger, Beilage oder leckeres Fingerfood – Frikadellen sind ein echter Gaumenschmaus und reißen obendrein kein Loch in die Haushaltskasse. Im folgenden Artikel erfährst Du, wie Dir leckere und saftige Frikadellen gelingen und wie Du mit ein paar Tipps das Optimum aus den köstlichen Fleischbällchen herausholst.

Diese Zutaten brauchst du für selbstgemachte Frikadellen

Frikadellen sind ein Multitalent und wenn Du ein leckeres Rezept suchst, kannst Du aus einer riesigen Auswahl an köstlichen Zubereitungen wählen. Tatsächlich hat fast jede Familie ihr eigenes Lieblingsrezept, auf das sie schwört.

Du kannst also ganz nach Lust und Laune vorgehen und mit verschiedenen Zutaten experimentieren – verlass Dich deshalb am besten auf Dein Bauchgefühl und wähle die Zutaten und Gewürze, die Dir am besten schmecken. So ist die folgende Auflistung nur als Vorschlag zu verstehen, den Du kreativ abwandeln kannst.

Zutaten für Frikadellen

  1. gemischtes Hackfleisch ist die Basis für Deine Frikadellen.
  2. Eier dienen zur Bindung, sind aber auch notwendig, wenn Du die Frikadellen panieren möchtest.
  3. Zwiebel ist unverzichtbar.
  4. Knoblauch und Gewürze wie Salz, Pfeffer, Paprikapulver sorgen für den guten Geschmack.
  5. Semmelbrösel dienen ebenfalls der Bindung. Du nutzt sie aber auch, um die Frikadellen zu panieren.
  6. Butterschmalz oder Öl zum Ausbraten.

Pfanne, Ofen und Co.: Schritt für Schritt zum saftigen Fleischgenuss

Es ist ganz einfach, leckere Frikadellen zuzubereiten. Mit dieser detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitung gelingt es Dir garantiert.

  1. Zuerst einmal nimmst Du das Hackfleisch aus der Verpackung.

  2. Dann schälst Du eine Zwiebel, halbierst sie und schneidest sie in kleine Würfel.

  3. Mit dem Knoblauch verfährst Du ebenso.

  4. Erhitze etwas Öl oder Butterschmalz in einer Pfanne und schwitze die Zwiebelwürfel und den Knoblauch darin an. Durch das Anschwitzen entwickeln die Zwiebeln ein intensives Aroma und eine weichere Textur, wodurch sie besser mit dem Hackfleisch verschmelzen.

  5. Gib das Hackfleisch mit den angeschwitzten Zwiebeln und dem Knoblauch in eine Schüssel. Füge Semmelbrösel, Ei und die Gewürze hinzu und knete alles gut durch. Am besten geht das mit der Hand.

  6. Nun teilst Du die Hackfleischmasse in kleine Portionen auf. Damit die Frikadellen später alle dieselbe Größe haben, ist es sinnvoll, die jeweilige Menge mit der Digitalwaage abzuwiegen. Für große Frikadellen rechnest Du 125 – 150 Gramm, wenn Du sie kleiner magst, halbierst Du die Menge.
  7. Danach formst Du mit angefeuchteten Händen aus der Hackfleischmasse Kugeln, die Du leicht andrückst, sodass sie eine leicht abgeplattete Form annehmen.

  8. Der folgende Schritt ist optional, wenn Du die Frikadellen panieren möchtest: Du stellst drei flache Schüsseln bereit. In die eine gibst Du Mehl, in die andere das Eigelb von zwei Eiern, in die dritte die Semmelbrösel. Nun mehlierst Du die Frikadellen, gibst sie in das Eierbad und tauchst sie in die Semmelbrösel, sodass sie rundum bedeckt sind.

  9. Nun erhitzt Du das Butterschmalz in der Pfanne. Jetzt kannst Du die Frikadellen braten. Achte darauf, nicht zu viele Frikadellen in die Pfanne zu geben, damit sich die Hitze gut entfalten kann.

  10. Brate die Frikadellen rundum an, bis sie eine schöne Bräunung haben. Wenn Du mit einer Gabel in die Frikadelle stichst und kein Fleischsaft mehr austritt, sind sie gar und Du kannst sie mit Zutaten Deiner Wahl servieren.

Alternativ kannst Du die Frikadellen auch im Backofen zubereiten. Der Vorteil dieser Methode ist, dass dabei weniger Fett verbraucht wird, allerdings entwickelt das Fleisch dann weniger Röstaromen und keine Kruste. Eine Alternative ist es, die Frikadellen in der Heißluftfritteuse zuzubereiten.

Mit diesen Ideen genießt Du Frikadellen mal anders

Es gibt eine Menge leckerer Hackfleischzubereitungen. Wie wäre es mal mit einer skandinavischen Variante? Die schwedischen Frikadellen begeistern durch die Kombination aus würzigem Hackfleisch und herber Wildpreiselbeermarmelade.

Die türkischen Frikadellen heißen Köfte und erhalten ihren besonderen Kick durch die Verwendung von vielen Gewürzen. Joghurt und Tomatensalat steuern die erfrischende Note hinzu.

Wenn Du Deine Frikadellen besonders würzig magst, fülle sie doch einfach mal mit einem Würfel Feta. Arabische Hackfleischbällchen werden mit Rinder- und Lammhack zubereitet, das mit Piment, Rosinen und Pinienkernen verfeinert wird - ein Geschmackserlebnis wie aus 1001 Nacht.

Wie bereite ich vegetarische Frikadellen zu?

Es muss nicht immer Fleisch sein! Vegetarische Frikadellen oder Gemüse-Frikadellen sind eine tolle Alternative zur klassischen Zubereitung. Für Veggie-Frikadellen bereitest Du die Frikadellen mit Haferflocken anstatt mit Fleisch zu und fügst klein geschnittenes Gemüse Deiner Wahl hinzu.

Besonders gut eignen sich Zucchini, Karotten, Mais, auch klein geschnittener Brokkoli, Paprika oder Erbsen lassen sich sehr gut zu Gemüsepuffern verarbeiten. Die kannst Du dann als Beilage oder leichtes Hauptgericht mit einer Joghurtsauce oder einem Dip servieren. Die Gemüsefrikadellen eignen sich übrigens auch ausgezeichnet als Partyessen oder fürs Picknick, denn sie schmecken kalt und warm.

FAQs

Welche Gewürze gehören in Frikadellen?

Salz und Pfeffer gehören zu den Basics. Für noch mehr Geschmack würze Deine Frikadellen mit Paprikapulver, Knoblauch, Kreuzkümmel oder Piment, auch frische oder getrocknete Kräuter passen sehr gut.

Wie werden Frikadellen nicht so trocken?

Damit die Frikadellen schön saftig werden, solltest Du eine Mischung aus Rinder- und Schweinehack verwenden sowie Paniermehl, Semmelbrösel oder Ei unter die Hackfleischmasse mischen und die Frikadellen nicht zu lange braten.

Was tun, damit Frikadellen nicht zerfallen?

Damit die Frikadellen beim Braten nicht zerfallen, solltest Du auf eine gute Bindung achten, die Frikadellen nicht zu groß formen und die Pfanne nicht zu stark erhitzen, damit die Frikadellen nicht sofort an der Oberfläche ansetzen.

Wie lange müssen Frikadellen braten?

Die Bratzeit ist abhängig von verschiedenen Faktoren, vor allem der Größe der Frikadellen. Sie sind fertig, wenn beim Hineinstechen mit der Gabel kein Fleischsaft austritt – im Zweifelsfall kannst Du auch eine herauszunehmen und durchschneiden, um die Garprobe zu machen.

Was passt zu Frikadellen?

Zu Frikadellen passen Reis und alle Arten von Kartoffelbeilagen, beispielsweise Püree, Pommes frites, Wedges oder Bratkartoffeln. Auch Salate, Gemüse, Saucen oder Knoblauchbaguette sind tolle Begleiter zu Frikadellen.