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Pfifferlinge: Vorbereiten, Verwenden & Haltbarkeit

Pfifferlinge sind die Stars unter den Pilzen. Mit ihrem feinen Geschmack machen sie jedes Gericht zu einem kulinarischen Highlight. Um das Beste aus ihnen herauszuholen, gibt es ein paar Tricks bei der Vor- und Zubereitung, die Du kennen solltest. Und natürlich ist es auch wichtig zu wissen, wie lange Du die frischen Pfifferlinge aufbewahren kannst. Hier findest Du es heraus!

Wann ist Pfifferlinge Saison?

Anders als Zuchtpilze sind Pfifferlinge nicht ganzjährig erhältlich. Sie wachsen nämlich nur in der freien Natur und können nicht kommerziell angebaut werden. Pilzfans freuen sich deshalb jedes Jahr auf die Pfifferlingszeit. Wenn das Wetter mitspielt, zeigen sie sich schon Ende Mai, ganz sicher jedoch im Juni. Die Saison zieht sich dann bis in den Herbst hinein.

Auch wenn Du es kaum abwarten kannst, loszuziehen und im Wald nach Pfifferlingen zu suchen, solltest Du Dich etwas in Geduld üben: Je länger Du wartest, desto aromatischer werden die Pilze – wer im Frühsommer den Wald auf der Suche nach Pilzen durchstreift, kann noch nicht das volle Geschmackserlebnis genießen. Die Hauptsaison für Pfifferlinge sind der Juli und August, hier ist auch das Angebot in den Supermärkten am größten.

Wie Du Pfifferlinge putzen und vorbereiten solltest

Für ein optimales Geschmackserlebnis ist es wichtig, die Pfifferlinge richtig zu putzen und vorzubereiten. Dazu gehört, die Pilze vorsichtig mit einem Pinsel oder einem trockenen Tuch abzuwischen, um Schmutz, Erde und andere Rückstände zu entfernen. Sei dabei besonders vorsichtig und gründlich, denn niemand möchte während des Essens Sand oder Steinchen, die sich gern in den dünnen Lamellen absetzen, zwischen den Zähnen haben.

Vermeide es unbedingt, die Pfifferlinge zu waschen, indem Du sie in eine Schüssel mit Wasser gibst – Pfifferlinge sind sehr saugfähig und könnten so Wasser aufnehmen, was ihren feinen Geschmack beeinträchtigt. Wenn die Pilze sehr schmutzig sind, kannst Du sie aber kurz unter fließendem Wasser abspülen und die Pfifferlinge trocknen, indem Du sie gründlich und vorsichtig mit einem Küchentuch abtupfst.

Nun schneidest Du die unteren Enden der Stiele ab – jetzt sind die Pilze bereit zur weiteren Verarbeitung. Je nach Pfifferlinge Rezept kannst Du sie in Scheiben schneiden oder halbieren, natürlich kannst Du auch die ganzen Pfifferlinge zubereiten, beispielsweise als feine Pfifferlings-Pfanne.

Pfifferlinge zubereiten leicht gemacht – für Pasta, Fleischgerichte oder Pfannengerichte

Echte Pfifferlinge (Cantharellus cibarius), auch bekannt als Eierschwammerl, sind sehr beliebte Speisepilze, denn sie lassen sich wunderbar vielseitig zubereiten. Ihr feiner Geschmack harmoniert hervorragend mit verschiedenen Gerichten und lädt zu verschiedenen Zubereitungen ein. Ob mit Pasta oder in Kombination mit Fleisch- oder Pfannengerichten – Pfifferlinge bringen die Extraportion an Geschmack auf den Tisch.

Für Pastagerichte

Pfifferlinge mit Nudeln sind eine hervorragende Alternative zu einer klassischen Tomatensauce. Verwöhne Deine Lieben doch mal mit leckeren Schupfnudeln mit Pfifferlingrahm, die durch das Topping aus knusprigen Zwiebelringen eine interessante Textur erhalten.

Der mit einer Vinaigrette angemachte Feldsalat steuert die frische Note hinzu. Sehr beliebt sind auch die Ravioli mit Pilzfüllung und extra Pfifferlingen – ein Gaumenschmaus für Gourmets, die gar nicht genug von den leckeren Pilzen bekommen können.

Für Fleischgerichte

Pfifferlinge in Rahmsauce harmonieren ausgezeichnet mit Fleischgerichten, vor allem mit Schwein, Rind oder Geflügel. Ein Tipp: Brate das Fleisch in der Pfanne scharf an und nimm es dann heraus und stelle es warm. Nutze die Pfanne, um die Pfifferlinge darin mit Zwiebeln und Knoblauch anzubraten.

Wenn die Pilze zusammengefallen sind, gib etwas Schlagsahne und einen Schuss Weißwein hinzu – alternativ auch Crème fraîche, wenn Du die feinsäuerliche Note magst. Schmecke das Ganze mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft ab und lass alles einkochen. Danach kannst Du das Fleisch in die Sauce geben – beispielsweise bei Geschnetzeltem – oder es separat servieren.

Für Pfannengerichte

Für ein Pfannengericht auf der Basis von Kartoffeln und Gemüse stellen Pfifferlinge die perfekte Ergänzung dar. Brate zuerst die Kartoffeln an und füge dann Gemüse Deiner Wahl und Pfifferlinge hinzu.

Schmecke alles mit Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen Deiner Wahl ab und schon hast Du ein köstliches, vollwertiges vegetarisches Hauptgericht. Alternativ kannst Du natürlich auch Speckwürfel zusammen mit den Pfifferlingen braten, das ergibt einen deftigen, herzhaften Genuss.

Natürlich kannst Du auch Pfifferlinge grillen – am besten in einer Alu-Grillschale.

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FAQs

Wo wachsen Pfifferlinge?

Pfifferlinge findest Du in Nadel- und Laubwäldern auf feuchten Böden, bevorzugt in der Nähe von Kiefern, Eichen, Buchen oder Fichten.

Kann man Pfifferlinge roh essen?

Pfifferlinge sollten nicht roh gegessen werden, da sie potenziell schädliche Bakterien enthalten können, die zu Magenbeschwerden und Verdauungsstörungen führen können.

Welches Gewürz passt am besten zu Pfifferlingen?

Muskatnuss betont das erdige Aroma der Pilze, Knoblauch verleiht ihnen Tiefe und Salz und Pfeffer gehören zu den Basics, die den Geschmack heben.

Wie lange müssen Pfifferlinge braten?

Abhängig von der Größe sollten Pfifferlinge etwa 10 - 15 Minuten gebraten werden.

Wie lange kann ich Pfifferlinge im Kühlschrank aufbewahren?

Wenn Du Pfifferlinge lagern möchtest, solltest Du sie in den Kühlschrank geben: Frische Pilze halten sich etwa zwei bis drei Tage, Pilzgerichte sollten höchstens eine Nacht im Kühlschrank aufbewahrt und am Folgetag verzehrt werden.

Kann man Pfifferlinge einfrieren?

Du kannst Pfifferlinge einfrieren, um sie länger haltbar zu machen. Allerdings ist es empfehlenswert, sie vor dem Einfrieren zu blanchieren.

Wie kann man Pfifferlinge auftauen?

Pfifferlinge kannst Du unter der Beachtung der Hygieneregeln wieder auftauen – das heißt, sie sollten in einem gut schließenden Gefäß über Nacht im Kühlschrank gelagert werden.