Skip to main content
HelloFreshIconChevronRightSmallStoriesIconChevronRightSmallErnaehrungswissen

Nachtschattengewächse: Welche Lebensmittel dazu gehören und worauf Du achten solltest

Nachtschattengewächse, einigen vielleicht sogar als Solanaceae bekannt, sind eine richtig spannende Pflanzenfamilie, die überall auf der Welt wächst und kulinarisch verwendet wird. Einige Deiner Lieblingslebensmittel gehören sicher dazu.

Aber Achtung! Einige Sorten haben es in sich und sind giftig – beispielsweise die Tollkirsche und die Engelstrompete. Aus diesem Grund ist es wichtig zu wissen, welche Nachtschattengewächse giftig sind und welche nicht.

Was sind Nachtschattengewächse?

Nachtschattengewächse sind eine Familie von Pflanzen, die insgesamt 90 bis 100 Gattungen und 2700 zugehörige Arten umfasst. Innerhalb dieser Familie gibt es einige wichtige Nahrungspflanzen, andere dagegen sind giftig oder werden als Medizin- oder Rauschpflanzen in bestimmten Kulten eingesetzt.

Die Gruppe ist vielfältig und die Pflanzen können sehr unterschiedlich aussehen: Denke an die Kartoffel, die Paprika und die Aubergine - alles Nachtschattengewächse. Allein vom Äußeren würdest Du nicht darauf kommen, dass sie einer Familie angehören. Der Botaniker erkennt sie aber an den gemeinsamen Merkmalen: Die Blätter wachsen abwechselnd an den Stängeln, die Blüten haben in der Regel fünf Blütenblätter und treten in vielen Farben auf.

Viele dieser Pflanzen enthalten Alkaloide – chemische Stoffe, die giftig sein können.

Die Herkunft des deutschen Namens ist nicht ganz geklärt: Eine Hypothese besagt, dass er sich auf die Kopfschmerzen (den Schaden) bezieht, welche die nachts stark duftenden Pflanzen beim Menschen hervorrufen. Diese Deutung ist aber umstritten, ebenso wie die Verbindung der lateinischen Bezeichnung der Pflanzen mit dem Wort für „trösten“, was auf die medizinische Wirkung der Gewächse hindeuten könnte.

Nachtschattengewächse Liste: Diese Lebensmittel zählen dazu

Vielleicht fragst Du Dich nun, welche Lebensmittel zu den Nachtschattengewächsen zählen. Die folgende Nachtschattengewächse Liste gibt Dir Aufschluss.

Tomaten

Hättest Du’s gewusst? Die beliebte Tomate, die in Pizza, Tomatensaucen und Salaten zum Einsatz kommt, gehört zu dieser spannenden Pflanzengruppe. Natürlich sind Tomaten nicht giftig, sondern im Gegenteil reich an Vitaminen und Antioxidantien.

Sie sind ein unverzichtbarer Teil der italienischen Küche und kommen dort vielfach zum Einsatz. Probiere doch mal das vegane Chick-Eria Toskana mit Roma Tomate, das durch Tomate und Basilikum seinen unverkennbaren italienischen Touch erhält.

Tomaten schmecken aber auch roh, beispielsweise auf einem Sandwich. Besonders lecker ist das Avocado-Tomaten-Sandwich, das durch ein erfrischendes Minz-Pesto eine delikate Note erhält.

Kartoffeln

Die tolle Knolle ist ein Grundnahrungsmittel und es gibt eine Vielzahl an Zubereitungsarten. Schau Dir nur mal die Kartoffelrezepte Sammlung von HelloFresh an – die Auswahl ist fast grenzenlos.

Du kannst Kartoffeln braten, frittieren, dünsten, kochen oder pürieren, im Ganzen, als Wedges, als Pommes frites servieren. Nur eines solltest Du nicht tun – sie roh essen. Aber wahrscheinlich würdest Du sowieso nicht auf den Gedanken kommen, denn tatsächlich schmecken sie im ungekochten Zustand nicht. Sehr gut schmeckt allerdings ein Indisches Kartoffel Curry - Kokosmilch und Basmatireis verleihen ihm den asiatischen Touch.

Paprika

Auch die leckeren Schoten gehören zu den Nachtschattengewächsen. Es gibt sie in verschiedenen Farben, die übrigens keine verschiedenen Sorten sind, sondern den Reifegrad anzeigen: Grüne Paprika sind unreif und schmecken herb, während gelbe und rote Schoten deutlich aromatischer und süßer sind.

Du kannst Dir diese Geschmacksvielfalt zunutze machen, um verschiedene Rezepte zu kreieren – oder auf die Paprikarezepte von HelloFresh zurückgreifen. Besonders gut schmecken sie überbacken: Gratinierte Paprika mit Linsen-Gouda-Füllung sind ein schmackhaftes, vollwertiges Gericht, das ganz ohne Fleisch auskommt und trotzdem sättigt.

Auberginen

Wegen ihrer Form werden die Auberginen auch oft als Eierfrüchte bezeichnet. Mit ihrer glatten, glänzenden Haut sind sie echte Schönheiten und kommen in verschiedenen Farben vor: Lila Auberginen sind am häufigsten vertreten. Weiße Auberginen sind deutlich seltener, sie haben eine leicht süßliche Note und sind in der Regel kleiner als die lilafarbenen Exemplare.

In letzter Zeit sieht man öfter gemusterte Auberginen, die lila und weiße Streifen aufweisen – sie sehen sehr dekorativ aus, unterscheiden sich geschmacklich aber nicht sehr von den lilafarbenen. Auberginen haben einen milden, zurückhaltenden Geschmack, der die Aromen gut aufnimmt.

Chili

Die scharfen Schoten werden verwendet, um Gerichten Schärfe und Würze zu verleihen. Der Schärfegrad der Schoten wird in Scoville-Einheiten (SHU) gemessen. Die Skala reicht von 0 SHU für Gemüsepaprika bis hin zu 2.690.000 SHU für die Sorte Pepper X, die als schärfste Chili-Sorte der Welt gilt.

Bist Du nun auf den Geschmack gekommen? Dann schaue Dich in der umfangreichen HelloFresh Rezeptdatenbank um und lass Dich durch die HelloFresh Veggie Ideen inspirieren. Das Tollste: HelloFresh versorgt Dich nicht nur mit neuen Kochideen und Inspirationen, sondern liefert Dir alle Zutaten auch direkt ins Haus – grammgenau und genau auf die Rezepte abgestimmt. Jede Woche kannst Du Deine Lieblingsgerichte aus über 40 Vorschlägen aussuchen. So gehört die lästige Frage „Was koche ich heute?“ sowie der Einkaufsstress der Vergangenheit an.

Welche Nachtschattengewächse sind giftig?

Zu den giftigen Nachtschattengewäschen gehört unter anderem die Tollkirsche. Alle Teile dieser Pflanze, vor allem die Beeren, sind hochgiftig. Symptome einer Vergiftung sind Pupillenerweiterung und Halluzinationen. Die Engelstrompete ist eine Zierpflanze, die man oft in Gärten sieht. Sie ist sehr dekorativ, aber ebenfalls hochgiftig und die enthaltenen Alkaloide können zu schweren Vergiftungen und sogar zum Tod führen.

Beim Schwarzen Nachtschatten sind vor allem die grünen Teile der Pflanze schädlich, aber auch die Beeren können zu Übelkeit und starkem Erbrechen führen – vor allem in unreifem Zustand. Nicht zuletzt sind die verschiedenen Arten des Stechapfels giftig. In einigen indigenen Kulturen wird die Pflanze als Rauschmittel, zur Bewusstseinserweiterung oder zur Kontaktaufnahme mit den Ahnen verwendet.

FAQ

Welche Nachtschattengewächse sind essbar?

Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Chili und Auberginen gehören zu den essbaren Nachtschattengewächsen.

Was sind giftige Nachtschattengewächse?

Tollkirsche, Stechapfel und Engelstrompete sind giftig und gehören zur Familie der Nachtschattengewächse

Ist die Gurke ein Nachtschattengewächs?

Gurke ist kein Nachtschattengewächs, sondern ein Kürbisgewächs.

Zu welcher Pflanzenfamilie gehören Tomaten?

Tomaten gehören zur Pflanzenfamilie der Nachtschattengewächse.