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Rote Bete einfrieren – Tipps für längere Haltbarkeit und besten Geschmack

Rote Bete schmeckt gut und tut gut, denn sie steckt voller wichtiger Inhaltsstoffe, beispielsweise Kalium, Magnesium und Eisen. Außerdem lässt sie sich vielseitig zubereiten: Genieße sie als Beilage, im Salat oder im Smoothie. Darüber hinaus lassen sich Rote Beete einlegen. Um das ganze Jahr über auf die tolle Knolle zurückgreifen zu können, solltest Du Rote Bete einfrieren. Lies hier, wie’s geht.

Wie kann man Rote Beete einfrieren?

Rote Beete einfrieren ist eine ausgezeichnete Methode, um die Frische und den Geschmack dieses nährstoffreichen Gemüses optimal zu erhalten und seine Haltbarkeit zu verlängern. Dabei stellt sich die Frage: Sollte man Rote Bete roh oder gekocht einfrieren?

Die Antwort ist einfach: Roh eignet sich die Knolle nicht zum Einfrieren. Du solltest immer nur gekochte Rote Beete einfrieren, wobei einige wichtige Dinge zu beachten sind. Nutze die folgende Anleitung zur Orientierung:

  1. Nur glatte, unversehrte Knollen eignen sich zum Einfrieren. Wähle Exemplare mit saftig grünen Blättern. Eine weiche, verschrumpelte Oberfläche deutet auf mangelnde Frische hin, wodurch sich die Knolle nicht mehr zum Einfrieren eignet.

  2. Danach säuberst Du die Knollen mit der Gemüsebürste. Bei starker Verschmutzung kannst Du sie auch unter fließend kaltem Wasser abwaschen.

  3. Anschließend schneidest Du die Blätter und Stängel ab. Lass aber einen kleinen Teil des Stängels an der Knolle, um sie zu schützen.

  4. Gib die Knollen nun in einen mit kaltem Wasser gefüllten Kochtopf und bring das Wasser zum Kochen. Schalte die Hitze zurück und lass die Knollen auf niedriger Stufe köcheln, bis sich die Schale leicht ablösen lässt. Die Kochzeit ist abhängig von der Größe der Knolle – kleine Exemplare sind vielleicht schon nach 20 Minuten fertig, größere Knollen können 45 Minuten oder länger benötigen.

  5. Nach Ende der Garzeit nimmst Du die Knollen aus dem Wasser und lässt sie abkühlen.

  6. Jetzt kannst Du das Gemüse schälen, in kleine Würfel oder Scheiben schneiden und einfrieren.

  7. Danach verpackst Du das vorbereitete Gemüse portionsweise in Gefrierbeutel oder Dosen. Vergiss nicht, diese mit Angabe des Inhalts und des Datums zu beschriften. So behältst Du den Überblick über Deine Vorräte.

Jetzt sind die Roten Beete fertig für den Gefrierschrank, wo sie sich 10 bis 12 Monate halten.

5 Top Rezepte für Rote Beete

Rote Bete sind nicht nur eine Augenweide, sondern auch ein Gaumenschmaus, der sich vielseitig einsetzen lässt.

1. Rote-Bete-Suppe

Eine deftige Rote-Bete-Suppe, Borschtsch genannt, ist in Ost- und Ostmitteleuropa sehr beliebt. Es gibt unzählige Rezepte und Zubereitungsarten – als Basis dienen aber immer Rote Bete und Weißkohl, die mit Rindfleisch, Fisch, Teigtaschen oder anderen Zutaten angereichert werden.

2. Rote-Bete-Hummus

Für einen farbenfrohen Dip oder Brotaufstrich mische Rote Bete mit Kichererbsen, Knoblauch und Sesampaste. Abgeschmeckt wird mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und etwas Zitronensaft – mit frischem Baguette oder Fladenbrot ein Gedicht!

3. Rote-Bete-Pasta

Gib etwas pürierte Rote Bete unter Deinen Pastateig, sodass er eine tolle rote Farbe erhält. Das funktioniert auch mit Gnocchi. Gnocchi mit Roter Bete und Bacon ist ein farbintensiver Genuss, der schnell und einfach zubereitet ist und das Zeug hat, Dein neues Lieblingsgericht zu werden.

4. Rote-Bete-Smoothie

Versorge Deinen Körper durch einen Rote-Bete-Smoothie mit einer Extraportion an Vitaminen. Dafür mischst Du pürierte Rote Bete mit einer Banane und gießt alles mit frisch gepresstem Orangensaft auf. Die Frische des Orangensafts balanciert die erdige Note der Roten Bete perfekt aus, eine Messerspitze Ingwer sorgt für den willkommenen Schärfe-Kick. Wenn Du möchtest, kannst Du das Ganze noch mit einem Spritzer Limettensaft verfeinern.

5. Rote-Bete-Tarte

Eine Rote-Beete-Tarte mit Hirtenkäse schmeckt als Vorspeise, aber auch als leckeres Hauptgericht. Der würzige Hirtenkäse schafft einen kulinarischen Kontrast zum feinsüßlichen Gemüse, ein bunter Salat ist dazu die passende Ergänzung.

Das sind nur einige von vielen Kochideen, wie Du zuvor gefrorene Rote Bete zubereiten kannst. Für noch mehr tolle Rote Bete Rezepte schaue Dich in der umfangreichen HelloFresh Rezeptdatenbank um. Hier findest Du Inspiration für innovative Salate, beispielsweise den Rote Bete-Süßkartoffel-Salat, sowie kreative und traditionelle Fleisch- und Fischgerichte.

Jede Woche kannst Du aus über 40 Rezepten Deine Favoriten wählen und Dir die Zutaten dazu ganz bequem nach Hause liefern lassen, beispielsweise in einer HelloFresh Veggie Box. Oder kommt eine Paar- oder eine Familienbox eher für Dich infrage? Du hast die Wahl!

Wie taue ich Rote Bete am besten auf?

Hinsichtlich des Auftauens ist Rote Bete besonders pflegeleicht. Ein stundenlanges schonendes Auftauen über Nacht im Kühlschrank ist nicht notwendig – gib die gefrorene Rote Bete einfach auf einen Teller und lass sie bei Zimmertemperatur leicht antauen. Danach kannst Du sie weiterverarbeiten.

In einigen Fällen kannst Du Rote Bete auch sofort in gefrorenem Zustand in die warme Speise geben, wo sie von allein auftauen. Auch für Smoothies kannst Du Rote Beete aus dem Gefrierschrank nehmen und direkt mit den anderen Zutaten mixen. Die gefrorenen Stücke machen den Smoothie so richtig schön erfrischend, ohne dass Du ihn erst stundenlang kühl stellen müsstest.

FAQs

Kann ich Rote Bete auch roh einfrieren?

Nein, Rote Bete eignen sich nicht, um sie roh einzufrieren. Sie sollten vor dem Einfrieren komplett durchgegart werden.

Wie lange ist Rote Bete eingefroren haltbar?

Rote Bete halten sich im Gefrierschrank etwa 10 - 12 Monate.

Muss ich gefrorene Rote Bete vor dem Kochen auftauen?

Nein, es ist nicht nötig, Rote Bete vor dem Kochen komplett aufzutauen – es reicht, wenn sie nur kurz angetaut sind.

Kann ich Rote Bete Salat einfrieren?

Es ist möglich, Rote Bete Salat einzufrieren, sofern die Knolle vor der Zubereitung gekocht wurde.

Wie kann ich Rote Bete haltbar machen ohne einfrieren?

Wenn Du Rote Bete länger lagern möchtest, sind der dunkle Keller und der Kühlschrank der richtige Platz. Alternativ kannst Du die Knollen auch durch Einkochen oder Einlegen haltbar machen.